Warum sich sogar Napoleonfische manchmal wie Models verhalten

Napoleonfische (Cheilinus undulatus) sind die sanften Giganten der Riffe – imposant, neugierig und manchmal echte Showstars. Wer schon einmal einem dieser beeindruckenden Fische im Roten Meer begegnet ist, weiß: Da ist mehr als nur ein kurzer Blickkontakt drin. In diesem Blogpost verraten wir dir, warum sich diese faszinierenden Tiere manchmal verhalten, als stünden sie mitten auf dem Laufsteg.

Große Klappe, sanftes Wesen

Mit bis zu zwei Metern Länge und ihrer typischen Wulststirn gehören Napoleonfische zu den größten Rifffischen überhaupt. Trotz ihrer Größe sind sie keine aggressiven Jäger – im Gegenteil: Oft wirken sie geradezu interessiert an Tauchern, begleiten Gruppen ein Stück weit oder schauen neugierig in die Kameralinse.

Diese Nähe ist kein Zufall: In Gegenden wie Dahab oder Hamata sind einige Napoleonfische an Taucher gewöhnt und haben gelernt, dass wir keine Bedrohung darstellen. Manchmal scheint es fast, als würden sie bewusst posieren – besonders, wenn du eine Kamera in der Hand hast.

Auf Tuchfühlung mit der Kamera

Viele Unterwasserfotografen berichten davon: Napoleonfische sind nicht nur unerschrocken, sie scheinen sich regelrecht für das Blitzen und Klicken zu interessieren. Vielleicht liegt es an der Reflektion der Linsen oder am Geräusch – sicher ist nur: Manche dieser Riesen suchen aktiv die Nähe zur Kamera.

Ein Phänomen, das man sonst nur von neugierigen Delfinen oder verspielten Anemonenfischen kennt. Aber beim Napoleonfisch hat das Ganze nochmal einen anderen Charakter: Er wirkt fast majestätisch. Und wenn er dann seitlich an dir vorbeigleitet, die Farben im Sonnenlicht schillern und sein Auge direkt in deine Linse blickt – ja, dann fühlt es sich wirklich wie ein Fotoshooting an.

Keine Berührungsängste – aber mit Respekt

So zutraulich Napoleonfische manchmal sind – sie bleiben Wildtiere. Respektvoller Abstand, kein Anfassen und kein Verfolgen sind selbstverständlich. Wer ihnen Raum lässt, bekommt oft mehr zurück: einen natürlichen Moment, der sich nicht erzwingen lässt.

Gerade das macht sie zu so faszinierenden „Modellen“: Ihr Verhalten ist freiwillig. Kein Angelocktwerden, kein Füttern – einfach ein echtes, ehrliches Interesse. Das macht jedes Foto mit einem Napoleonfisch zu etwas Besonderem.

Wo du deinen persönlichen „Modelmoment“ erleben kannst

Unsere Tauchbasen in Dahab und Hamata sind Hotspots für Begegnungen mit diesen Riffgiganten. Napoleonfische sind regelmäßige Gäste an unseren Tauchspots – oft in fotogener Pose.

Also: Kamera nicht vergessen, ruhig bleiben, gut tarieren – und wer weiß? Vielleicht erwischt du genau den Moment, in dem ein Napoleonfisch entscheidet: Heute ist mein Tag vor der Kamera.

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